Warum sollte man 5 Portionen von Obst und Gemüse pro Tag essen?

Präventive Medizin

Jeder von uns hat sicherlich schon gehört, dass man viel Gemüse und Obst essen sollte. Dies wurde nun von der Wissenschaft bewiesen – Wissenschaftler des Imperial College London führten eine meta-Analyse durch, die etwa 2 Millionen Menschen umfasste.

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RISIKOS REDUZIEREN

Die Ergebnisse der Analyse zeigten, dass der Verzehr von etwa fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und frühem Tod reduziert.

 

Laut der Studium entspricht eine Portion etwa 80 g, das bedeutet, man muss um die 400 g Gemüse und Obst pro Tag essen.

 

Die folgenden Informationen helfen Ihnen, leicht zu bestimmen, ob Sie genug Obst und Gemüse pro Tag Essen.  

Eine Portion ist das Äquivalent von:

  • kleine Früchte oder Beeren: 2 Pflaumen, 2 Kiwis, 3 Aprikosen, 6 Litschis, 7 Erdbeeren oder 14 Kirschen

  • große frische Früchte: halbe Grapefruit, Papaya-Scheibe, Melone, Ananas oder Mango (5 cm breit)

  • getrocknete Früchte - etwa 30 g: 2 Feigen, eine Handvoll getrockneter Bananenchips oder ein Esslöffel Rosinen oder Preiselbeeren. Vergessen Sie nicht, dass getrocknete Früchte mehr Zucker enthalten und es besser ist, Sie mit frischen Früchten auszutauschen

  • gekochtes Gemüse: 3 gehäufte Esslöffel gedünstetes Gemüse wie Karotten oder Maiskörner, 8 Blumenkohl oder Brokkolirößchen

  • Salatgemüse: 5 cm Gurke, 1 mittelgroße Tomate oder 7 Kirschtomaten, 1,5 Stäbchen grüner Sellerie

  • Hülsenfrüchte gehören auch zu dieser Liste: 3 Esslöffel Bohnen oder Kichererbsen bilden eine Portion

 

Achtung: Kartoffeln gehört nicht zu Gemüse und Früchten.

WELCHES OBST & GEMÜSE SIND VON MEHRWERT FÜR PRÄVENTIONSZIELE?

 

Jedes Gemüse kann dafür von Nutzen sein, jedoch sind einige Gemüsearten besser zur Krankheitsvorsorge geeignet als andere.

Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Salate, Spinat und Chicorée, wie auch Kreuzblütler, wie Blumenkohl zum Beispiel, helfen alle gut bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Laut einer Studie der School of Public Health kann grünes Gemüse, wie z.B. Spinat, grüne Hülsenfrüchte, gelbes Gemüse, wie Paprika, Karotten oder Blumenkohl, das Krebsrisiko erheblich senken.

Glucosinolate (organische Glucose Derivate), die in Kreuzblütlern (Blumenkohl, Brokkoli etc.) enthalten sind, aktivieren Enzyme, die Krebs verhindernd wirken. Dr. Aune, der Hauptautor dieser Studie, erklärt, warum Gemüse und Obst sich durch ein so großes präventives Potenzial und andere gesundheitliche Vorteile auszeichnen:

„ Sie reduzieren das Cholesterin und somit den Blutdruck und verbessern dadurch den Zustand der Blutgefäßwände und stärken somit den Zustand des Immunsystems als Ganzes. Danken ihrer Komplexen Nährstoffzusammensetzung, wie Antioxidanten, reduzieren sie DANN-Schäden und verringern das Krebsrisiko.“

Gleichzeitig stellt Dr. Aune die Möglichkeit in Frage, diese nützlichen Elemente in Form von künstlichen Antioxidantien, Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln zu ersetzen. Entscheidend seien jedoch die Rolle von Obst und Gemüse selbst, nicht die ihrer Derivate.

 

Autor: Julia Rachinskaya

Ressource: International Journal of Epidemiology, 06.2017

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